Die perfekte SEO-Strategie für 2018

Das Jahr neigt sich dem Ende – wir blicken 2018 bereits gespannt entgegen. In einer 66-seitigen Präsentation hat Rand Fishkin, eines der bekanntesten SEO-Gesichter der Welt, aufgezeigt, wie das Google Ranking in Zukunft beeinflusst wird und welche Chancen SERP-Features bieten. Hier fassen wir die wichtigsten Trends kurz zusammen, denn auch wenn Google immer mehr Suchen direkt auf der Ergebnisseite beantwortet und dafür Ad-Einnahmen und Klicks zu gerankten Seiten opfert, kann SEO-Optimierung weiterhin extrem lukrativ sein.

Google wächst weiter extrem stark

Die Google-Suche wächst, nach der Schwächephase in 2016, wieder stark. Fishkin geht davon aus, dass die Zahl der Suchanfragen in den USA von 2016 auf 2017 um 10-15% steigen dürfte. Im März 2017 hat Moz knapp 70 Milliarden Suchanfragen in den USA gemessen (ohne Anfragen über Voice oder Apple-Geräte). Über 64 Prozent aller Suchen finden bei der Standard-Suche von Google statt. Knapp 22 Prozent der Suchen passieren bei Google Bildersuche, 3,6 Prozent bei Youtube. Konkurrenten wie Facebook (1,5 Prozent) und Amazon (2,3 Prozent) haben – zumindest was die Suche angeht – bisher keine Chance gegen diese Übermacht.

Suchmaschinen-Features

In den letzten Jahren hat sich Google stark verändert, so führen bestimmte Suchanfragen dazu, dass das oberste Ergebnis nicht mehr im sichtbaren Bereich zu finden ist. Stattdessen beantwortet Google die Fragen direkt auf der Ergebnisseite. Dazu werden SERP-Features wie Featured Snippets oder das Knowledge Panel genutzt. Deshalb klicken nur noch 49 Prozent der Nutzer nach einer Suche auf eines der Ergebnisse, da Frage oft schon von Google beantwortet wurde. Jedoch sind die SERP-Features auch eine neue Chance für die besten SEOs, denn wer erst einmal etwa in den Featured Snippets auftaucht, hat einen riesigen Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

Mit dem Feature „Knowledge Graph“ beantwortet Google zahlreiche Fragen direkt in den Suchergebnissen. Das können Suchanfragen nach dem Wetter sein, zu Börsenkursen oder Sportergebnissen. Inzwischen gibt es über ein Dutzend dieser sogenannten SERP-Features, besonders wichtig sind unter anderem “Top Stories” in den News, Bilder in der Bildersuche, Apps und Tweets.

Suchergebnisse sind von Ort und Verhalten des Nutzers abhängig

Dass sich Suchergebnisse trotz identischer Anfragen von Zeit zu Zeit unterscheiden, hängt vermutlich vom Ort und typischen Verhaltensweisen am Ort, an dem eine Suchanfrage gestellt wird, ab. Außerdem spielen vermutlich der Gerätetyp, die Internetverbindung, installierte Apps, die Search-History, das Verhalten innerhalb von Gmail und eventuell sogar das komplette Verhalten an der Tastatur, eine Rolle.

Das muss jeder beachten, der 2018 gut ranken will

Aussagen wie “Solve the searcher’s task better than anyone else on page 1” sind zwar keine bahnbrechenden Neuigkeiten mehr, haben allerdings immer noch ihre Relevanz. Kombiniert mit unter anderem schnellen Ladezeiten für jeden Geräte- und Verbindungstyp, hochwertigem Content, der häufig verlinkt wird, und einer zielgerichteten Optimierung auf die für das eigene Produkt relevanten SERP-Features bekommt man schon eine hilfreiche Anleitung an die Hand. Weitere Faktoren die eine Rolle spielen sind natürlich Keywords, die Qualität der Host-Domain, die User Experience, die Crawlbarkeit der Seiten und Personalisierung.

Die komplette Präsentation von Fishkin finden Sie hier: https://omr.com/de/rand-fishkin-seo-2018/

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2017-12-14T14:13:57+00:00