Die Corona-Krise hat Auswirkungen auf die unterschiedlichsten Bereiche unseres alltäglichen Lebens. Eines ist sicher: Es wird ein Vor und Nach der Pandemie geben. Neben all den negativen Aspekten, die das aktuelle Geschehen stark beeinflussen, macht auch vieles Hoffnung – Die Digitalbranche spielt dabei eine zentrale Rolle. In unserem Ticker halten wir euch mit regelmäßigen Updates auf dem Laufenden.

Mord an George Floyd: Polizeigewalt der USA lässt Corona in den Hintergrund rücken

02.06.2020

Am 25.05.2020 rückte das Corona-Virus erstmals seit Monaten in den Hintergrund. Grund dafür: Der Mord am 46-jährigen Afroamerikaner George Floyd durch den weißen Polizeibeamten Derek Chauvin. Der unbewaffnete George Floyd wurde von vier Polizisten festgenommen, nachdem er mutmaßlich mit einem gefälschten 20-Dollar-Schein in einem Lebensmittelgeschäft zahlen wollte. Obwohl Floyd sich Videobeweisen zufolge widerstandslos verhaften ließ, zeigten Videoaufnahmen von Passanten, wie drei der vier Polizeibeamten Floyd auf dem Boden fixieren, einer von ihnen – Derek Chauvin – kniete hierbei fast neun Minuten auf dem Nacken Floyds und ignorierte dessen Aussage, dass er nicht atmen könne. Erst als ein Rettungswagen eintraf und Floyd bereits mehrere Minuten lang reglos am Boden lag, nahm Chauvin sein Knie von Floyds Nacken. Wenig später wurde George Floyd für Tod erklärt. Alle vier Polizeibeamten wurden gefeuert – Derek Chauvin wurde weiterhin wegen Mordes und Totschlags dritten Grades angeklagt. Die rassistisch motivierte Tat löste tagelange Proteste und Unruhen aus, die bis heute anhalten und bei denen Menschen aus aller Welt gegen Polizeigewalt demonstrierten und Aufmerksamkeit auf die „Black Lives Matter“-Bewegung werfen. Auch die digitale Welt wird genutzt, um immer mehr Menschen wachzurütteln und Unterstützung für Opfer von Polizeigewalt zu sammeln. Mehrere Petitionen wurden ins Leben gerufen und fordern Gerechtigkeit für George Floyd und die Bestrafung der involvierten ehemaligen Polizeibeamten. Bereits über elf Millionen Menschen unterschrieben die Online-Petition „Justice for George Floyd“ und drängen den Oberbürgermeister Jacob Frey und die Polizei dadurch zum Handeln. Weitere Aufmerksamkeit wird durch soziale Netzwerke wie Instagram und Twitter erlangt, auf welchen unterschiedliche Hashtags kursieren und viele Geschichten geteilt werden. Mit Hashtags wie #BlackLivesMatter und #BlackoutTuesday werden digitale Stimmen laut. Letzteres wurde von Künstlern und Künstlerinnen gegründet, um den alltäglichen Trubel auf den Social Media Plattformen ruhig zu stellen und People of Color die Möglichkeit zu geben, die volle Aufmerksamkeit für ihre wichtigen und informativen Postings zu erhalten. Mit dem Hashtag #BlackoutTuesday wird für einen Tag nur ein rein schwarzes Fotos gepostet und der Account ansonsten ruhig gestellt – das Internet zeigt Solidarität und hört auf die Stimmen von People of Color.

Social Media Boom durch die Corona-Krise

29.05.2020

Im April führte der IT-Branchenverband Bitkom eine Umfrage unter den deutschen Internetnutzern durch und stellte fest, dass durch die Corona-Krise ganze 75 Prozent der Befragten vermehrt in sozialen Medien unterwegs sind. Jegliche Altersgruppen von 16-Jährigen bis hin zu 65-Jährigen vertreiben sich in Zeiten von Kontaktverboten mit Facebook, Twitter, Instagram und Co die Zeit daheim. Auch Messenger-Dienste profitieren von der aktuellen Situation: Ganze 82 Prozent der Internetnutzer kommunizieren seit Beginn der Pandemie vermehrt über Telegram, Whatsapp und andere Portale. Fest steht, dass das Internet und die vielen verschiedenen Social-Media- und Kommunikationsplattformen uns in dieser ungewöhnlichen Zeit helfen, der Realität ein wenig zu entfliehen und den Kontakt zu unseren Liebsten aufrecht zu erhalten.

Corona-App voraussichtlich ab Mitte Juni erhältlich

26.05.2020

Seit Ende April arbeiten die Deutsche Telekom und SAP an einer App, die eine schnelle und effektive Kontaktverfolgung in der Corona-Pandemie garantieren soll. Die Krise soll mithilfe der App weiter eingedämmt werden. Im aktuellen System müssen etliche Mitarbeiter der Gesundheitsämter in langwieriger Kleinarbeit Kontakte von infizierten Personen nachvollziehen und diese kontaktieren. Die neue Corona-App macht es sich zur Aufgabe, die Mitarbeiter zu entlasten und das System effizienter zu gestalten. Während SAP sich an der Software zu schaffen macht, kümmert sich die Telekom um die Mobilfunk- und Netzwerktechnologie, die zur Erstellung der App benötigt wird. Sowohl SAP als auch die Telekom sind zuversichtlich, dass der Starttermin Mitte Juni eingehalten werden kann.

Jeff Bezos: Die Corona-Krise lässt ihn kalt

26.05.2020

In der aktuellen Situation ausgelöst durch das Corona-Virus kämpfen viele Betriebe und Händler ums Überleben oder mussten ihre Geschäfte bereits aufgeben. Nur einen lässt die Krise kalt: Jeff Bezos. Der Multi-Milliardär weist aktuell ein Vermögen von ungefähr 144 Milliarden Dollar auf und wenn man sich die Entwicklung des Online-Riesen Amazon anschaut, wird es hierbei nicht bleiben. Bereits in 2026 soll Jeff Bezos Berechnungen zufolge im Alter von 62 die Trillionen Marke knacken. Auch Bezos redet Ende April von der wohl schwersten Zeit in der Firmengeschichte Amazons – vor einem Bankrott muss der Milliardär sich wohl so bald aber keine Sorgen machen.

Kein ausreichender Schutz: Zoom in Kritik

26.05.2020

Seit Wochen schon steht das Videokonferenzsystem Zoom in der Kritik, Kundendaten nicht genügend zu schützen. Nun rät auch Bundesschutzbeauftragter Ulrich Kelber davon ab, die Plattform zur Kommunikation zu nutzen, wenn personenbezogene Daten im Spiel sind. Es gibt aktuell keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Das bedeutet, dass die Inhalte der vielen Kommunikationen über Zoom unverschlüsselt auf dem Server des Anbieters liegen. Gerade personenbezogene Daten können so schnell Hackern zum Opfer fallen. Anfangs behauptete Zoom zwar, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung anzubieten, es stellte sich wenig später aber heraus, dass es sich nur um eine Transportverschlüsselung zwischen Nutzern und Server handelte. Es wird demnach empfohlen, sich für Konferenzen und Gespräche, in denen personenbezogene Daten vorkommen, ein anderes Videokonferenzsystem herauszusuchen.

Künstliche Intelligenzen (KI) suchen nach Covid-19-Medikamenten

29.04.2020

Der Prozess von der Entdeckung eines neuen Medikaments über die Testphase bis zur Produktion ist langwierig und auch teuer. Bei der derzeitigen Covid-19-Pandemie muss es aber vor allen Dingen schnell gehen. Während ein massentauglicher Impfstoff wohl trotz aller Bemühungen noch über ein Jahr brauchen wird, um ausgerollt zu werden, könnte es mit einem effektiven Mittel gegen die schlimmsten Symptome schneller gehen. Dabei wird jetzt verstärkt auf die Rechenkraft künstlicher Intelligenzen gesetzt. Mehrere Unternehmen liefern sich bereits mit ihren Algorithmen ein Rennen um die Entdeckung eines Medikamentes, mit dem man das Sars-CoV-2-Virus hemmen kann. Erste Kandidaten werden schon auf Effektivität für Covid-19-Symptome getestet.

Start-Ups leiden unter Corona-Krise

28.04.2020

Viele Unternehmen und Startups haben mit der aktuellen Coronakrise hart zu kämpfen – Auch Investoren sind stark verunsichert – mit deutlichen Folgen. Die Covid-19-Pandemie trifft die deutsche Wirtschaft hart. Nicht nur Unternehmen, auch junge Startups spüren die Auswirkungen sehr deutlich. Eine Umfrage unter Risikokapitalgebern hat nun gezeigt: Ein Investment zu ergattern, könnte für Startups zukünftig deutlich schwieriger werden. Das hängt auch mit gestiegenen Ansprüchen in Verhandlungen mit Investoren zusammen.

Digitalvereine fordern Jens Spahn zum Umdenken auf

27.04.2020

Es hagelt weiter Kritik an der von Gesundheitsminister Spahn geplanten Corona-App. In einem offenen Brief fordern der Chaos Computer Club und andere Digitalvereine jetzt ein Umdenken. Ihre Warnung: Fehlt es an Vertrauen in den Datenschutz, dann wird sich die geplante Lösung auch nicht durchsetzen.

Apps für Business, Gaming und Lieferdienste profitieren von der Krise

22.04.2020

Sämtliche Smartphone-Apps verzeichnen in der Coronakrise Nutzungsrekorde. Vor allem in den Themenbereichen Arbeit, Spiele und für Lieferdienste nutzen die Menschen weltweit aktuell häufiger Mobile-Apps. Allein in der letzten März-Woche sind die Downloads von Gaming-Apps um etwa 130 % gestiegen,

Netflix landet virale Hits und wächst stetig

22.04.2020

Streaming-Boom dank Corona-Stillstand: Netflix erfreut sich in Zeiten des Lockdown besonders großer Beliebtheit und rofitiert weiterhin überproportional von den weltweiten Ausgangsbeschränkungen. Die Corona-Pandemie und Serienhits wie „Tiger King“ haben dem Online-Videodienst Netflix zu seinem bislang stärksten Quartal verholfen. In den drei Monaten bis Ende März schoss die Anzahl der Bezahlabos weltweit um 15,8 Millionen in die Höhe, wie der Streaming-Marktführer mitteilte. Damit verbuchte Netflix das Vierteljahr mit seinem bislang größten Kundenandrang und übertraf sowohl die eigene Prognose als auch die Erwartungen der Wall-Street-Analysten bei Weitem. Die Aktie befindet sich auf einem Rekordhoch und hat inzwischen Disney überholt. Noch im vergangenen Winter war Disney doppelt so viel wert wie Netflix.

Profiteur der Coronakrise: Amazon

22.04.2020

Prognosen von Analysten zufolge könnte der E-Commerce-Riese in den vergangenen Monaten 10.000 US-Dollar Umsatz pro Sekunde gemacht haben. Angesichts der derzeit geltenden Ausgangsbeschränkungen erfreut sich das Onlineshopping einer besonderen Beliebtheit. Und Amazon scheint als großer Profiteur aus der Krise hervorzugehen. Nicht nur, dass der E-Commerce-Riese wegen der großen Nachfrage die angebotenen Produkte priorisieren und teils die Lieferzeiten ausdehnen musste, auch Zehntausende neue Mitarbeiter in den Verteilzentren und der Logistikkette werden eingestellt. Unter dem Strich dürfte Amazon jedenfalls auch vom Umsatz her kräftig profitieren, wie Prognosen von Analysten nahelegen.

Corona-App soll Pandemie eindämmen

22.04.2020

Das sogenannte Corona-Tracing, also das nachträgliche – und möglichst anonyme – Aufspüren und Informieren möglicher Kontaktpersonen positiv getesteter Covid-19-Patienten gilt als effektive Möglichkeit der Eindämmung der Pandemie. Um die richtige Lösung wird derzeit allerdings heftig debattiert, vor allem um den Datenschutz sind Diskussionen entbrannt. Die Bundesregierung prüft derzeit drei Modelle von Corona-Apps

Betrugsmasche! Phishing mit Corona

20.04.2020

Alles hat doch auch immer eine Kehrseite… So nutzen Kriminelle die aktuelle Pandemie für unterschiedliche Betrugsmaschen aus. Alleine Google stoppt täglich 18 Millionen Phishing- und Malware-Angriffe mit Coronabezug. Immer wieder nutzen Cyberkriminelle die weit verbreitete Angst vor dem Coronavirus in ihren Kampagnen aus. Jetzt hat auch Google erstmals konkrete Zahlen dazu veröffentlicht. Nach Angaben des Konzerns stoppt Google täglich 240 Millionen Spam-Mails mit Coronabezug. Außerdem verzeichnete das Unternehmen alleine in der letzten Woche täglich 18 Millionen E-Mails, bei denen die Angreifer versucht hatten, ihre Opfer durch die Erwähnung des Virus dazu zu bewegen, auf einen gefährlichen Link zu klicken. Auch diese E-Mails wurden von Google abgefangen. Bleibt wachsam!

Gemeinsame Workouts aus der Isolation

20.04.2020

Sport ist der Gesundheit dienlich – das weiß man schon seit Urzeiten. Doch Fußball spielen mit Freunden im Park, eine Runde Schwimmen, ein Tennismatch – derzeit ist das jedoch alles nicht möglich. Es gibt allerdings durchaus einige Möglichkeiten, um sich auch in der eigenen Wohnung fit zu halten. Sogar Abwechslung ist dabei garantiert. Zahlreiche Athleten, Vereine oder Initiativen haben bereits Fitnesstipps zusammengestellt und präsentieren diese kostenlos im Internet.

Print & Play: Gesellschaftsspiele gegen Quarantäne-Langeweile

17.04.2020

Alle interessanten Netflix-Serien durchgeguckt, Bücher durchgelesen und das Internet durchgespielt? Dann hilft Print & Play! So versorgt uns der Spieleverlag Asmodee mit Schnupperversionen beliebter Karten- und Brettspiele, die kostenlos heruntergeladen werden können. Nun heißt es nur noch: Ausdrucken und spielen. Der Umfang der Print-&-Play-Spiele entspricht zwar meist nicht dem der Vollversionen, um ein paar Runden auszuprobieren und das Spiel zu lernen, reicht das aber völlig. Außerdem sollen in den nächsten Wochen immer mehr von ihnen erscheinen – für Abwechslung ist also gesorgt. Übrigens: Fast alle Spiele stehen in elf verschiedenen Sprachen zum Download – Also evtl. obendrein noch eine neue Sprache spielerisch lernen?

Hohe Unzufriedenheit im Home-Office

17.04.2020

In Deutschland wurden von Anfang bis Mitte April rund 2.500 Menschen vom Berliner Umfrageinstitut Civey repräsentativ befragt und obwohl über die Hälfte der Befragten mit 52,5 Prozent mit der Home-Office-Situation zufrieden sind, haben 33,1 Prozent angegeben, dass ihre Unternehmen nicht ausreichend auf die Arbeit im Home-Office eingestellt sind. Zu den größten Problemen gehört überraschenderweise nicht ein zu langsames Internet – die Kommunikation macht den Arbeitnehmern zu schaffen. Kunden und Kollegen sind weniger einfach zu erreichen und es wird mit leichterer Ablenkung gekämpft. Auch ein fehlender Arbeitsplatz und mangelnde technische Ausstattung erschweren die Arbeit im Home-Office. Fest steht, dass viele Unternehmen digital aufstocken müssen, um das Home-Office so effektiv wie möglich gestalten zu können.

E-Learning: Ist digitale Bildung die Zukunft?

17.04.2020

Schüler, Auszubildende und Studenten sind aktuell enorm auf E-Learning-Angebote angewiesen, da Schulen und Universitäten voraussichtlich weiterhin geschlossen bleiben. Das Konzept des E-Learning mit seinen Online-Kursen, Diskussionsforen und Übungsszenarien wurde in den letzten Wochen somit von vielen Leuten erstmals ernsthaft ausprobiert. Doch wie effektiv lässt sich eigenständig lernen? Fest steht, dass eine Eigenschaft für den Erfolg oder Misserfolg des E-Learning von großer Bedeutung ist: Die Selbstlernkompetenz. Wer die eigenen Stärken und Schwächen nicht kennt und das eigenständige Lernen nicht organisieren und initiieren kann, wird mit dem E-Learning keine Erfolge erzielen können. Ob sich die neue Lernvariante in der Corona-Krise bewährt, bleibt abzuwarten.

CIOs steigende Bedeutung in der Corona-Krise

17.04.2020

Die Abkürzung „CIOs“ steht für „Chief-Information-Officers“ und diese haben in der aktuellen Krise alle Hände voll zu tun, denn: Die IT-Leiter kümmern sich um die strategische und operative Führung der Informationstechnik eines Unternehmens. Aktuell bedeutet das besonders, dass bereits bestehende Systemprozesse stabilisiert und neue Prozesse installiert werden müssen. Schließlich müssen alle Mitarbeiter im Home-Office oder mobilen Arbeiten Remote-Zugriffe nutzen können, ohne, dass Systeme abstürzen oder die neue Belastung nicht getragen werden kann. Am besten geschieht diese Koordination, bevor jegliche Abteilungen eines Unternehmens sich für unterschiedliche Kommunikations- und Arbeitswege entschieden haben.

Liefer- oder Abholoption von Restaurants in Google Maps sichtbar

08.04.2020

Die häufigsten Fragen, die man sich unter anderem aktuell stellt, sind wohl „Liefert mein Lieblingsrestaurant?“ und „Bietet es auch einen Abholservice an?“. Dieser Problematik hat sich Google angenommen und ein neues Corona-Tool etabliert. Vom Startbildschirm der Maps-App erscheinen nun oben, unter dem Suchfeld, zwei neue Buttons. Der erste lautet „Zum Mitnehmen“, der zweite „Lieferservice“. Nach einem Klick auf einen der beiden Buttons sucht die App ortsbezogen nach Gastronomiebetrieben, die Essen zum Mitnehmen oder Liefern anbieten.

Vertrieb und Kundenberatung in Coronazeiten: Der Demodesk

08.04.2020

Heutige Web-Apps sind meist komplex und auch nicht immer selbsterklärend. Demodesk unterstützt den Vertrieb und Kundendienst im direkten Kundenkontakt. Bevor sich ein Interessent für ein erklärungsbedürftiges SaaS-Produkt (Software as a Service) entscheidet, will er es natürlich zuerst kennenlernen. Hat er sich dafür entschieden, oder ist noch im Evaluationsprozess, können stets Probleme auftauchen, bei denen Hilfe benötigt wird. Demodesk leistet Abhilfe, damit der SaaS-Anbieter den Kunden nicht direkt wieder verliert.

Plattform leistet erste Hilfe für Gesundheitssystem

08.04.2020

Viele wollen aktuell helfen, sodass die Krankenhäuser die Corona-Pandemie meistern können. Eine neue Plattform sorgt jetzt dafür, dass die Hilfe direkt dort ankommt, wo sie am nötigsten ist. Demodesk ist ein Cloud-Dienst, der Support- und Sales-Teams unterstützen kann. Dabei sharen Kunde und Unterstützer einen Bildschirm. Der Kunde kann sehen, wie der Unterstützer den richtigen Weg zeigt oder zeigen, wo es bei ihm hakt. Das ist alles nicht neu – Neu ist, dass Demodesk rein über die Cloud funktioniert. Kunden müssen nicht mehr umständlich eine Client-Software installieren und ihre persönlichen Computer für den Unterstützer freigeben.

Microsoft verlegt alle Veranstaltungen ins Digitale

07.04.2020

Konzern Microsoft verlagert alle externen und internen Veranstaltungen ins Virtuelle. Die Maßnahme wird bis einschließlich Juli 2021 gelten. Die Coronakrise zwingt zahlreiche Event-Veranstalter immer wieder geplante Veranstaltungen abzusagen. Auch Microsoft hat das ein oder andere Mal die Auswirkungen der Pandemie zu spüren bekommen und wichtige Veranstaltungen abgesagt. Nun hat der Konzern besclossen, alle Events für das Geschäftsjahr 2021, das im Juli 2020 beginnt und im Juni 2021 endet, nur noch virtuell abzuwickeln.

Infektionsketten des Coronavirus per App nachvollziehen

06.04.2020

In den nächsten Tagen oder spätestens Wochen soll die Infektionskette des Coronavirus per App nachvollziehbar sein. Die Installation dieser App ist natürlich absolut freiwillig. Außerdem sagte der CDU-Politiker Helge Braun, dass eine solche Tracking-App Teil der Exit-Strategie der Bundesregierung sei. Hierbei sollen die angeordneten Kontaktverbote und andere Beschränkungen Schritt für Schritt gelockert werden. Nähere Informationen wird es voraussichtlich nach Ostern geben.

Online-Handel: Wer nicht liefert, der ist geliefert

Restaurants bieten Mahlzeiten zur Lieferung oder Abholung an, Boutiquen beraten ihre Kunden online und verschicken ihre Ware und Buchhandlungen bringen Lektüre direkt nach Hause – Gastronomie und Handel werden zum Umdenken gezwungen. Der Online-Handel erlebt dadurch einen Aufschwung und sorgt im Zuge dessen dafür, dass die Kundenbindung weiterhin bestehen kann und Umsätze generiert werden können.

Neue Google-Website: Tipps und Tricks für kleine Unternehmen

Die Coronda-Pandemie bedeutet nicht nur eine Veränderung im Geschäftsbetrieb, sondern auch im Kundenverhalten. Eine neue, von Google bereit gestellte, Website liefert kleinen Unternehmen nun entsprechende Hilfestellungen zum Umgang mit Kunden. Ebenso finden sich hier Tipps zur Optimierung von Werbemaßnahmen während der Krise.

Ebay und Shopify kooperieren zugunsten von Onlinehändlern

 
Ebay kündigte eine Kooperation mit der Multichannel-Commerce-Plattform Shopify an. So sollen Shopify-Händler ihre Produkte künftig direkt von ihrem Konto aus bei Ebay einstellen und verkaufen können. Zum einen wird den Händlern so ein größerer Absatzmarkt ermöglicht. Zum anderen werden die Shopify-Händler so im Gegenzug an Ebay herangeführt.

Slack arbeitet an einer Verknüpfung mit Teams für Anrufe

 
Slack und Teams (Microsoft Office) sind zwei konkurrierende Tools, die jetzt aber enger zusammen wachsen. Durch die Integration der Anruffunktion von Teams in Slack können Nutzer beider Dienste bald gemeinsame Calls durchführen. Die Konkurrenzsituation wird sich dadurch wohl nicht ändern, doch so können beide Anbieter von den wachsenden Nutzerzahlen noch mehr profitieren.

Kontaktloses Bezahlen im Aufschwung, Banken erhöhen Limits

28.03.2020

Um das Infektionsrisiko weiter zu minimieren ist das kontaktlose Bezahlverfahren hinsichtlich der Corona-Krise stark im Trend. Nun wollen deutsche Banken das Girocard-Limit für Zahlungen ohne Pin-Eingabe auf 50 Euro erhöhen. Bei dieser Methode müssen Verbraucher ihre Karte nicht in das Kartenlesegerät einstecken, sondern lediglich nah dranhalten. Ein möglicherweise kontaminiertes Tastenfeld muss künftig nicht mehr berührt werden. Bisher war das Limit nur auf 25 Euro festgelegt, überschritt man dieses, war die Eingabe der Pin notwendig.

Auswirkungen auf Influencer und Werbung

26.03.2020

Nicht nur stationäre Geschäfte und Werke sind aktuell lahmgelegt, auch die Influencer-Branche bleibt in der Corona-Krise nicht verschont und die Köpfe dahinter haben mit Einbußen zu kämpfen. Das fehlende Werbebudget der Marken sorgt dafür, dass Kampagnen abgesagt oder umgeplant und abgespeckt werden müssen. Doch auch die Influencer selbst entscheiden sich in Teilen bewusst gegen die Ausspielung von Werbung, da der Zeitpunkt nicht angemessen sei.

Google integriert Reisewarnungen in die Suche

25.03.2020

Auf Grund der Corona-Pandemie kam es zu diversen Reisebeschränkungen. Die Suchmaschine Google erweiterte die Suche nun um Corona-Reisewarnungen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, auf einer Übersichtsseite, Stornierungs- und Umbuchungsbedingungen der Fluglinien zu beobachten.

Neuer Streamingdienst etabliert sich: Disney+

24.03.2020

Indes der Start des neuen Streamingdienstes in den USA bereits Ende 2019 war, ist Disney+ nun seit dem 24. März auch vermehrt in Europa verfügbar. Das Angebot der neuen Onlinevideothek verfügt über eine große Menge an Filmen und Serien aus Disney, Pixar, Marvel und Co. Während Disney+ in Deutschland bereits läuft, die Auflösung jedoch vorerst auf SD statt HD reduziert wurde, wird die Veröffentlichung in manch anderen Ländern, wie beispielsweise Frankreich, zurückgehalten. Ziel ist es, das Internet vor einer Überlastung zu verschonen.

Der App-Store von Apple brummt

24.03.2020

Die aktuelle Lage befördert ganze Belegschaften ins Homeoffice/mobile Arbeiten und erhebt iPhones und iPads zu noch wichtigeren Arbeitswerkzeugen. Das enorme Wachstum der Download-Zahlen im App-Store lassen dies eindeutig erkennen.

Die Verlagerung ganzer Belegschaften ins Homeoffice führt zu einem massiven Wachstum in Apples App-Store. Dort gehen die Downloads in verschiedenen Kategorien deutlich nach oben, wie aktuelle Statistiken des Analytik-Dienstleisters Appfigures zeigen. Besonders die Kategorien Business, Bildung, Produktivität und Social Networking sind sehr gefragt. Apps rund ums Reisen und Musik verzeichnen deutliche Abnahmen.

Bundesregierung erlaubt virtuelle Hauptversammlungen

23.03.2020

In Folge des geltenden Veranstaltungsverbotes mussten auch diverse Unternehmen in Deutschland ihre bevorstehenden Hauptversammlung für Aktionäre auf unbestimmte Zeit verschieben. Große, betroffene Firmen sind beispielsweise: Daimler und die Telekom. Die Regierung gab in der Zwischenzeit bekannt, dass digitale Hauptversammlungen abgehalten werden dürfen und die Präsenzpflicht dementsprechend aufgehoben wird – ein Gesetzesentwurf wurde verabschiedet. Unter normalen Umständen müssen bei einer derartigen Hauptversammlung Aufsichtsrat, Vorstand und die Eigentümer des Unternehmens physisch anwesend sein. Gerade jetzt ist es wichtig, dass die Beschlussfähigkeit der Firmen weiterhin besteht, um über Kapitalmaßnahmen etc. zu verhandeln.

Slack bricht fast täglich Nutzerrekorde

26.03.2020

Die steigenden Homeoffice-Zahlen spiegeln sich auch in den Nutzerzahlen des Tools „Slack“ wieder. Die Nutzerrekorde werden fast täglich aufs Neue geknackt. Um die neu gewonnen Kunden auch auf lange Sicht halten zu können, arbeitet Slack aktuell an einer neuen Schnittstelle, die die nächsten Wochen eingeführt werden soll. Effektivität und Nutzung sollen deutlich vereinfacht werden.

Netflix drosselt Streaming-Qualität

23.03.2020

Netflix kam dem Aufruf der EU-Kommission nach und drosselte daraufhin die Streaming-Qualität in Europa, das Datenvolumen reduzierte sich folglich um 25 Prozent. 4K-Nutzer bekommen allerdings weiterhin 4K geliefert. Bereits vorab diskutierte die Schweiz über eine zeitweise Abschaltung von Netflix. Das Netz der Swisscom konnte die extreme Belastung der Corona-Krise nicht stemmen. Im Anschluss wurden auch die Warnungen, bezüglich einer Netzüberlastung, aus Österreich immer lauter. Deutsche-Provider hingegen versicherten weiterhin, dass keine Probleme entstehen würden. Netflix reagierte dennoch mit einer europaweiten Drosselung der Streaming-Qualität.

Hashtags verbinden und ermöglichen Hilfe

12.03.2020

Die Kinder betreuen, mit dem Hund Gassi gehen oder Lebensmittel besorgen: Nicht allen Menschen in Deutschland ist dies möglich und sie sind besonders jetzt auf externe Hilfe angewiesen. Hashtags wie #nachbarschaftschallenge und #nachbarschaftshilfe vereinen jede Menge Hilfsangebote und Suchanfragen, die beide Seiten optimal miteinander vernetzten. Auch Facebook-Gruppen und Twitter bieten zahlreiche Angebote an.

 

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