Dieser Beitrag handelt zur Abwechslung mal nicht von meinem Studentenleben an der DHBW, sondern von meinem Studentenleben in Santa Barbara an der UCSB. Bevor aber das Abenteuer beginnen konnte, stand die Reise nach LA zum Flughafen an. Leider war diese bereits von ein paar Turbulenzen geprägt. Denn aufgrund der Verspätung meines ersten Flugs nach Toronto (Kanada) hatte ich nur knapp 45 min von Flugzeugtür zu Flugzeugtür mit amerikanischer Einreise, um dort in den Flieger nach LAX umzusteigen. Dank meiner guten Sprintzeiten, war es mir dennoch möglich meinen Flug zu erwischen und das Abenteuer Amerika konnte beginnen.

Nachdem ich in LAX gelandet war, meinen Koffer abgeholt hatte und mit dem Bus nach Santa Barbara gefahren bin, gab es auch schon das erste Treffen mit dem International Office und den anderen Austauschstudenten aus aller Welt. Nachdem wir uns alle kennengelernt hatten, stand der Einzug in meine neue WG mit vier Amerikanern an. Als ich die Tür öffnete wurde ich standesgemäß mit einer House Party empfangen und uns war sofort klar, dass die kommenden Monate amüsant werden würden.

DHBW in Ravensburg vs. UCSB in Santa Barbara

Am nächsten Tag wurde mein gesamtes Umfeld, Isla Vista (IV), erkundet. Die Umstände waren sehr gut, denn meine Wohnung war 300 m vom Meer entfernt und es lebten nur Studenten dort. Der Campus der UCSB ist kaum zu vergleichen mit der DHBW. In Ravensburg sind in der gesamten Stadt die Gebäude der DHBW verteilt und ein wirkliches Campusgefühl gibt es dort nicht. Bei der UCSB hingegen ist der Campus ca. 4 km2 groß und wird zusätzlich durch eine Lagune verschönert. Auch wirklich auffällig war, dass es bei der UCSB keine herkömmliche Mensa gab, sondern zahlreiche Fastfood-Ketten auf dem Campus angesiedelt waren, wie beispielsweise Panda Express oder Subway.

Das Studentenleben war geprägt von Strandtagen, Roadtrips durch Amerika, Studentenpartys in IV und in Santa Barbara Downtown und natürlich auch vom eigentlichen Studium. Anders als im Studium an der DHBW war, dass wir weniger Anwesenheitsstunden hatten, die Zeit dafür aber mehr für eigene Projekte nutzen sollten. Wir mussten wesentlich mehr kleinere Hausarbeiten schreiben, einen Marketingplan für ein Unternehmen entwickeln oder einen eigenen Film produzieren. Zusätzlich hatte ich einen Globalisierungskurs belegt, welcher die politischen, wirtschaftlichen, und soziologischen Zusammenhänge der Welt erläuterte.

Vom Lockdown und Abschieden

Dieser Kurs wurde mit der Zeit immer interessanter, da sich die Corona-Pandemie bereits auf dem gesamten Erdball weiter zuspitzte und man dann, in seiner Gegenwart, diese engen internationalen Verbindungen und Auswirkungen spüren und besser verstehen konnte. Leider bedeutete dies aber auch, dass auch wir irgendwann Corona-Auflagen hatten und somit unser Alltag auch von Social Distancing und Lockdown geprägt war. Aber da ich die Zeit mit meinen WG-Bewohnern verbringen konnte und Fastfood-Ketten ihr Essen kostenlos lieferten, war dies nicht mehr ganz so schwer zu ertragen. Allerdings verschlimmerte sich die Lage immer weiter und mein ursprünglicher Flug zurück nach Deutschland wurde gestrichen. Dies bedeutete, dass ich – zum Glück – nur eine Woche vor der eigentlichen Abreise meine Heimreise antreten musste. Nach einem schwerem Abschied machte ich mich auf den Weg von Santa Barbara nach LAX, um von dort nach San Francisco und dann letztendlich nach Frankfurt zu fliegen – Zu dieser Zeit hatten die meisten deutschen Flughäfen ihren internationalen Flugverkehr eingestellt.

Nachdem ich mich wieder in Deutschland eingelebt hatte, begann meine Arbeit bei mgo netzheimat wieder. Aufgrund der anhaltenden Situation haben wir beschlossen, dass ich einmal ins Büro komme, um mein Home-Office-Setup zusammenzustellen. Seitdem läuft die Team- und Kundenkommunikation nur noch online ab. Unabhängig davon, warum wir nun alle von Zuhause arbeiten, ist es doch auch eine schöne Abwechslung zum eigentlichen Büroalltag – Think positive!

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